Docker-Container jetzt mit Audio-Files

Veröffentlicht von

Den PhoneBlock-Anrufbeantworter kann man auch lokal betreiben. Das hat dahingehend Vorteile, dass das VOIP-Gerät in der Fritz!Box nicht für den Zugriff aus dem Internet freigeschaltet werden muss. Allerdings benötigt man für den lokalen Betrieb einen Rechner, der immer (7/24) läuft, da nur dann auch SPAM-Anrufe durch den Anrufbeantworter abgefangen werden können.

Wenn Du also zu Hause sowieso schon einen kleinen Rechner (z.B. einen RaspberryPI) laufen hast, dann kannst Du dort ganz einfach den PhoneBlock-Anrufbeantworter als Docker-Container starten. Eine Anleitung hierfür ist auf hub.docker.com bei dem Docker-Image zu finden. Es gibt auch NAS-Laufwerke, auf denen man Docker-Container installieren kann. Wenn Du eine solche Konfiguration zum Laufen gebracht hast, dann gerne eine Diskussion auf GitHub eröffnen, damit auch andere davon lernen können.

Die Installation ist jetzt mit Version 1.6.16 einfacher als je zuvor, weil das Docker-Image jetzt auch die Audio-Dateien für die Anrufbeantworter-Kommunikation enthält. Zwar kannst Du immer noch deine eigene personalisierte Ansage verwenden, aber ohne weitere Konfiguration erhältst Du jetzt dieselben Ansagen wie bei der Cloud-Variante.

4 Kommentare

  1. Super, dass Du den Docker-Container zur Verfügung stellst. Danke für Dein Engagement.
    Läuft der Container wohl auch auf einem Raspberry3b ausreichend performant?

    1. Ich habe das nicht ausprobiert, aber das Programm hat keine besonderen Performane-Anforderungen. Mindestens das Call-Screening und die Annahme des Anrufs sollten funktionieren. Ob danach wirklich ein Gespräch zustande kommt muss man ausprobieren. Aber das ist eigentlich auch egal, hauptsache der Anruf ist weggefiltert.

  2. Hier eine kleine Rückmeldung:
    Ich habe den AB jetzt auf meinem alten Pi 3b installiert und er läuft. Anrufannahme und auch Aufzeichung funktionieren gut.
    Kleine Probleme hatte ich mit dem Container, da die Sprachdateien nicht mit heruntergeladen wurden. Nach dem manuellen Kopieren der Dateien aus dem Repository kann man nun auch etwas hören.
    Die Aufnahme hakte dann zunächst an fehlenden Berechtigungen im Zielverzeichnis, aber das war leicht behoben.

    Alles in Allem ein cooles Projekt. Danke.

    1. Welche Version von dem Docker-Container hast Du denn installiert – eigentlich hatte ich das Gefühl, dass ich in der letzten Version die Sprachdateien mit ausgeliefert hatte…

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert